"Schönheit entdecken"


Wie Mensch und Natur sich in der Begegnung fördern
Bucherscheinung mit Texten und Fotografien von Martin Sinzinger 
sowie einem Beitrag von Heinz Grill
Hardcover, 264 Seiten, Format 24x26 cm
stw-Verlag,  ISBN: 978-3-948803-06-3 

"Die Schönheit der Natur spricht uns deshalb besonders an,
weil wir selbst in uns einen Sinn für Schönheit tragen
."

Martin Sinzinger                                      

Der Naturfotograf Martin Sinzinger 

hat einzigartige Bilder geschaffen, die diese Naturschönheit, Licht, Form und Farbe in aller Vielfalt des Lebens zeigen. Das Betrachten der Fotos erweckt Faszination, Freude, Berührung und Beziehung zur Eleganz einer Blume, Leichtigkeit eines Schmetterlings oder Gestik eines Steinbocks. Diese subtilen, aber doch bleibenden Impressionen, die ein Naturbesucher meist flüchtig und unbewusst empfängt, sind in einer brillanten künstlerischen Art der Fotografie konzentriert und präzise herausgearbeitet. 

Der Autor Martin Sinzinger 

fasst diese Eindrücke tiefer und ergründet ihre Wirkung auf die Seele. Er möchte auf die tieferen Bezüge, in denen wir zur Um- und Mitwelt stehen, aufmerksam machen. Damit zeigt er Wege, wie wir uns zu unserem eigenen Menschsein als auch zur Natur aktiv und produktiv in Beziehung bringen können. 

Indem die Texte Wahrnehmung und Bewusstheit anregen, fördern sie eine individuelle Möglichkeit eines neu gedachten, feinsinnigen, doch ganz konkreten Naturschutzes.

Bienenfresser: Die Geschichte hinter dem Titelbild

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Mit tropischer Farbenpracht bereichern die Bienenfresser den Sommer in ihren Brutgebieten. Der Mittelmeerraum bis an die obere Adria ist ihr Sommeraufenthalt; doch selbst am Chiemsee konnte ich sie schon sehen und ihren weittragenden, perlenden Gesang hören. Sie brüten und jagen in geselligen Trupps. Zu Beginn der Brutperiode verwöhnt das Männchen seine „Auserwählte“ mit diesen „Hochzeitsgeschenken“. 
Sehen Sie diese faszinierende wie anrührende Geste und weitere Impressionen auf diesem Video. 


Der Autor Martin Sinzinger

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Blick ins Buch

"Wie Mensch und Natur sich in der Begegnung fördern"
Bucherscheinung mit Texten und Fotografien von Martin Sinzinger sowie
einem Beitrag von Heinz Grill
Hardcover, 264 Seiten, Format 24x26 cm
stw-Verlag  ISBN: 978-3-948803-06-3 


"Die Natur tritt uns als reine Schönheit entgegen. An dieser absichtslosen Schönheit können wir unsere Gefühle läutern, unser Empfinden und unseren Sinn für Ästhetik schulen. Indem wir das Empfundene aber gedanklich reflektieren, formen wir diese Erfahrungen in zugängliche und handhabbare Anteile unserer Persönlichkeit"

"Wie viele aromatische Kräuter gehört auch der Rosmarin zu den Lippenblütlern. Diese Blüten kennzeichnen sich dadurch, dass sie nicht radialsymmetrisch oder strahling, sondern dorsiventral, also nur mit einer Spiegelachse aufgebaut sind. Sie werden sehr gern von Bienen und anderen Insekten besucht"

"Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben"
Johann Wolfgang von Goethe

"Ich würde die Schönheit als eine Art Synthese von Geist und Materie bezeichnen. Auf sinnvoll bemessene Weise offenbart die Natur eine Ordnung, in der Himmel und Erde sich berühren, sich durchdringen. So kann man die Natur als Ausdruck schöpferischer Kräfte verstehen, die als sinnlich-übersinnlichen Eindruck das Empfinden der Schönheit evozieren."

"Im Begriff Rhythmus kann man sich eine gewisse ordnende Eleganz vorstellen. Im Sinne der Musik lässt sich Rhythmus vielleicht so beschreiben, dass die Töne, um überhaupt 'individuell' zu werden und damit zusammenklingen zu können, einen Anfang und ein Ende, eine konkrete Dauer, benötigen. Sie bedürfen einer harmonischen und daher künstlerisch definierten Stellung im Gesamten."

"Im Sinne der Fotografie spricht man von einem Motiv und meint damit das Objekt, das man abbilden möchte. Neben diesem bekannten und gebräuchlichen Verständnis des Begriffs 'Motiv' existiert noch eine andere, im Menschen selbst begründete Dimension. Dabei beschreibt das Wort 'Motiv' die Motivation, den auslösenden Grund. Das äußere Motiv eines Bildes wird direkt sichtbar - wie verhält es sich nun aber mt dem inneren Motiv? Findest es ebenfalls einen Ausdruck?"

"Tau ist eine sehr flüchtige Erscheinung, die mit ihrem Glitzern und Funkeln, ihrer Frische zur Morgenstimmung beiträgt. Wenn die Sonne gerade über den Horizont steigt, ist die Blüte des Wiesenschaumkrauts noch geschlossen und der Lebensraum 'Obstanger' projiziert sich in den Tropfen. Hier nimmt das Wasser die Umgebung optisch in sich auf, verbindet Detail und Umfeld."

"Die hellen Kalke der Pala-Gruppe, die in den Gipfeln zerklüftet aufragen und darunter in dicken Lagen ausstreichen, werden von einem sehr plastischen Licht angestrahlt. Ein abendliches Gewitter bringt sowohl Regen als auch den letzten Sonnenschein unter den dunklen Wolken. Ein kräftiger Regenbogen steht als intensive und wie schwebende Lichterscheinung den leuchtenden Felsen gegenüber."

"Was zeichnet nun das Wasser aus? Es sind dessen besondere Eigenschaften, welche es erst zum 'Element des Lebens' machen. Das Wasser gehört wohl unzweifelhaft in das Reich der Materie, es ist weder Pflanze noch Tier - aber es ist für alle Lebensformen unabdingbar nötig. Und es besitzt einen erstaunlich hohen Grad an Wandelbarkeit und Beweglichkeit, der fast schon an einen Ausdruck des Lebns erinnert. Das Wasser verbindet sich sehr intensiv  mit seinem Umfeld, es hat die Tendenz, andere Stoffe aufzunehmen."

"Blickt man nun in die Welt der Pflanzen, so fällt gerade im Kontrast zum Stein der Ausdruck des Lebendigen so sehr auf. Ebenfalls können wir bei einer Blume Metamorphosen wahrnehmen, die nun aber organischer Art sind. Man kann in dieser sich im Lebendigen offenbarenden Wandlung nun nicht jene physikalischen Kräfte als ursächlich annehmen, aus wlechen sich die Geometrie eines Kristalls erklären lässt. In der Pflanze wirken Kräfte die unmittelbar mit dem Lebendig-Sein selbst in Beziehung stehen."

"Mit Bergblumen kann der Kontrast von Materie und Leben besonders eindrücklich erlebt werden. In der Steinwüste einer Felslandschaft mit einem kleinen Blümchen eine 'Oase des Lebens' zu entdecken, ist ein durchaus intensives und freudiges Ereignis. Meist dringt jdoch dieser das Gemüt so bewegende Umstand gar nicht völlig zu Bewusstsein."

"Eine auf Korsika bis in die hohen Berglagen verbreitete Kiefernart ist die Laricio-Kiefer, mit in der Jugend pyramidialer, in der Altersform mit weit ausladender, oft knorriger Krone. Der im Text erwähnte Gedanken Rudolf Steiners zur 'vegetabilen Felsbildung' illustriert sich in diesen verwitterten Stämmen sehr deutlich.  Der Baum schafft sich durch sein Holz eine eigene 'ausgestülpte' Erde. Im gleichen sinn kann auch die Erde selbst als belebt und von Kräften durchzogen verstanden werden."

"Der Baßtölpel als ausgesprochener Meeresvogel baut seine Nester oftmals auf schmalen Bändern der Felsen von Hochseeinseln. Ist man mehr mit den Säugetieren der Berge wie dem Steinbock vertraut und hat man selbst etwas Erfahrung im Klettern am Fels, so erstaunt es zuerst einmal sehr, dass sich der Vogel aus der Wand einfach in die Lüfte stürzt."

"Schlangen, Frösche und Reptilien gehören wohl kaum zu den ausgesprochenen Sympathieträgern unter den Tieren. Ich möchte sie dennoch erwähnen, das sie das Phänomen der Wechselblütigkeit illustrieren. Als Wirbeltiere stellen sie hochentwickelte und komplexe Organisatinen dar. Aber sie verfügen nicht über die Möglichkeit, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. Ihre ganze Beweglichkeit ist von der Umgebungstemperatur abhängig."

"Was den Menschen insbesondere mit den Säugetieren verbindet ist eine gewisse 'Empfindsamkeit'. Zu den Säugetieren - je nach Art unterschiedlich - können wir eine Art Beziehung gründen, die mit Insekten und Reptilien in dieser Intensität kaum vorstellbar ist. Zu den Säugetieren, bei denen uns nicht nur 'Lebendigkeit', sondern auch 'Beseeltheit' entgegentritt, vermögen wir eine Art Brüderlichkeit zu empfinden, gerade dann, wenn wir ihre Angst oder auch Neugier wahrnehmen."

"Im Wasser gelten andere Gesetze als an der Luft. Sowohl die Atmung als auch die gesamte Körpergestaltung wird in diesem Umfeld durch völlig andere Faktoren bestimmt. Während wir an Land auch als Laie Pflanze und Tiere in aller Regel ohne Probleme unterscheiden können, scheinen unter Wasser die Grenzen verschwommen. Von Blumentieren bis zu Röhrenwürmen mit ihren pflanzenhaft anmutenden 'Kelchen' kleiden Tiere sich in florale Gestalten."

"Nach dem Anstieg auf den Pass von diesem Bild empfangen zu werden, ist geradezu rührend. So wie man als Mensch das Bedürfnis nach einer kleinen Pause an diesem schönen Platz hat, haben sich auch Kuh und Pferd dort niedergelassen. Es ist schön, wenn Tiere auf die Begegnung mit Menschen gelassen reagieren, sich weder bedroht fühlen, noch um Futter betteln."

Leserstimmen

"Eine Inspiration!"

                      Rudolf S.

"Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Bestimmungsbuch. Dann bin auf „Schönheit entdecken“ gestoßen. Empfehlenswert ...  für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind und mehr über die Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchten.  Nach dem Zauber der Bilder entdeckte ich die begleitenden Texte und ihren didaktischen Aufbau. 

Der Blick auf die Bilder hat sich dadurch verändert und viele Motive erscheinen jetzt in einem „neuen Licht“.  

„Schönheit entdecken“ ist nicht nur ein wunderbarer Bildband. Viel mehr öffnet er den Blick auf die Zusammenhänge von Natur und unserem Sein. Dabei habe ich viel mehr gefunden, als ich eigentlich gesucht habe! "                      Stefan W.

"Herzlichen Glückwunsch zu diesem phantastischen Buch! Toll, dass Du diese schwierige Zeit für dieses so gelungene Werk nutzen konntest. Da können wir Dir gratulieren: unaussprechlich berührende Bilder in schönstem Layout mit Texten zu Schönheit, Spiritualität und Weisheit neben deinen fachlichen Informationen, alles geordnet und verbunden mit anthroposophischen Ausdrucks- und Denkkonzepten, in einem Buch! Alles was Dir wichtig ist, wird hier vermittelt. Ich lese es schon zum 2. mal . Die Menschheit kann solche Gedanken und Impulse derzeit mehr denn je zur Heilung gebrauchen."
                                                                                          Dr. Hans T.

"Das Schönste, was mir in den letzten Jahren begegnet ist!"
                                                                                 Dr. Wolfgang K. 

"Die erlesene fotografisch sowie literarisch gelungene Gestaltung dieses  Werkes " Schönheit entdecken", führt unsere Augen und Blicke in die erhabene, faszinierende aber auch höchst sensible Welt der vielfältigen  Erscheinungen in der Natur. Einblicke und Ausblicke sprechen  augenblicklich wie ein berührender Schöpfungsatem zu  unserem Herzen. Dieses Meisterwerk des erfahrenen Narturfotografen Martin Sinzinger  belebt und "ernährt" alle unsere Sinne."
                                                                                 Uta K. 

"Ich bin selbst Fotografin und deswegen immer für fotografisch gelungene  Bildbände zu begeistern. Dieser hier ist etwas ganz Besonderes.  Nicht nur wegen seiner wunderschönen Fotografien, die eine wundervolle Leichtigkeit vermitteln, obwohl ich von mir selber weiß, wie viele Strapazen
und Geduld dahinter stecken.
Was ihn besonders macht, sind seine philosophischen Gedanken, die eine Wechselwirkung mit den Bildern eingehen.
Man kommt über die Bilder zur Philosophie und von der Philosophie zurück zu  den Bildern und betrachtet diese unter neuen Gesichtspunkten. Und wenn man dann hinausgeht vor die Tür kann man die unglaubliche Schönheit  der Natur ein bisschen besser erkennen und begreifen.
Und das ist vielleicht der größte Schatz des Buches ."
                                                                                 Ursula M.